Coming soon: Unoriginell

“Unoriginell” ist eine experimentelle Doku. Sie handelt über eine Jugendliche, die sich schon früh dazu entschied alternativ zu kleiden. Während wir sie an einem üblichen Tag begleiten, spricht sie über Identität und Ihrer Erfahrungen. Die Gesellschaft hat oft Vorurteile zu denen, die sich entscheiden raus zu stechen. Musik und Bild soll diese provozieren, die Stimme spricht sanft, gefühlvoll und offen, etwas was man nicht basierend auf das Aussehen erwarten würde.

Basierend auf unser Hörspiel sollten wir, als Aufgabe von unseren Lehrer Herr Schmelzer, eine Dokumentation drehen. Es wurden fünf Hörspiele in der ganzen Klasse ausgewählt und um denen Teams gebaut. “Graz in Punk” war eins davon.

Insgesamt fünf Klassenkamerad*innen haben sich mir angeschlossen. Als aller erstes haben wir uns um die Aufgabenaufteilung gekümmert, basierend auf die Interessen. Danach diskutierten wir darum, was genau wir machen wollten. Mir war eines wichtig: es sollte keine 9850 Doku werden, sonst würde es nicht zum Thema passen.

Wir sind zum Entschluss gekommen, dass wir Punk vielseitig darstellen wollen und eher auf die junge Generation eingehen wollten. Daraufhin begann ich nach Leuten zu schauen, die diese Ansprüche erfüllen würden. Noemi Hermann und ich trafen uns mit möglichen Kandidaten, führten Interviews und entschieden letztendlich für drei. Haupt- “darsteller”. Währenddessen suchten wir nach Locations und Musik, die zum Thema passen.

Ein Tag vor den Dreh kam auf einmal die Nachricht, die Darsteller sind krank. Zumindest zwei und die dritte hatte keine Zeit. Kurzfristig suchten wir nach einer Lösung und entschieden uns dazu das Thema etwas zu ändern. Anstatt Punk stand nun die Alternative Jugendszene in generellen im Mittelpunkt.

Am ersten Drehtag filmten wir mit einer unseren Freunde, Leon. Dort hatten wir auch die Idee eine Doku über die Spontanität des Lebens zu machen. Der Plan war: wir das Team reden in der Kamera über das was geschehen ist, viel BTS footage aufnehmen aber währenddessen den Film “normal” mit Leon weiter zu drehen.

Am zweiten Drehtag hatte die Dritte Darstellerin Verena nur ganz am Abend Zeit, sonst konnten wir auch keinen Ersatz finden. Da entschieden wir, mich zu drehen, da ich perfekt in die Kriterien passe. Wir filmten nach ursprünglichen Plan und am Abend sind Leon und Verena dazu gekommen.

Gerade befinden wir uns noch in dem Schnitt, es gibt bis Dato zwei Varianten die beiden noch nicht ganz fertig sind. Da ich selbst aber viel Interesse habe an schneiden, werde ich noch eine eigene Version kreieren, bei der ich mir noch allen Freiraum lasse.

Regie: Noemi Hermann

Kamera und Produktion: Rosalie Lindermuth

Ton: Kira Dyk

Schnitt: Sinan Stürzlinger

Licht: Maša Kuzmanović

Konzept, Produktion, Darsteller und Colour Grading: Ju. Mahler

88%